Fleet Foxes // Crack-Up

Fleet Foxes Crack-Up Cover

Weil Sänger Robin Pecknold nochmal die Schulbank drückte, lag seine Band Fleet Foxes eine Weile auf Eis. Mit ‚Crack-Up‘ veröffentlichen die Amerikaner nun ihr bisher ausgereiftestes Werk. Sechs Jahre sind vergangen, seit die Fleet Foxes ihr letztes Album veröffentlicht haben, und als sie im März endlich auf die Bildfläche zurückkehrten, konnte man nur mit den Ohren schlackern: Ihre epische Comeback-Single „Third of May/Ōdaigahara“ ist ein Statement von einem Song, neun Minuten lang, inklusive Klavier, Streicherquartett und zwölfseitiger Gitarre. Weiterlesen ›

The Dead Lovers // Slow Back

The Dead Lovers Slow Back Cover

Wären The Dead Lovers ein Film, dann wären sie ein Roadmovie. Ihr authentischer Sound eint melodiöse Gesangsharmonien, die über dreckig-stampfenden Blues-Riffs liegen, gemischt mit einer Prise Folk. Kern und kreativer Motor der Dead Lovers sind die bayerische Lady Lula und das ehemalige Mitglied der Britpopband The Dostoyevskeys, Wayne Jackson, die mit einem Fundus seltener Amps, Gitarren und Effektgeräte der Fünfziger und Sechziger ihrer Liebe zum Vintage Sound frönen. Weiterlesen ›

Lola Marsh // Remember Roses

Lola Marsh Remember Roses Cover

POP/INDIE-FOLK Eins vorweg: Die Stimme, die hier zu hören ist, ist nicht die von Lola Marsh. Lola Marsh ist ein Duo, das sich aus Yael Shoshana Cohen und Gil Landau zusammensetzt. Beide stammen aus Tel Aviv und wurden nach der Veröffentlichung der EP ‚You’re Mine‘ in ihrer Heimat als Indie-Folk/Pop-Hoffnung gefeiert. Nun müssen sie auf ‚Remember Roses‘ zeigen, dass sie diese Lorbeeren weiterhin verdienen. Weiterlesen ›

Alejandra Ribera // This Island

Alejandra Ribera This Island Cover

Die kanadische Singer/Songwriterin Alejandra Ribera erforscht nach dem gefeierten ‚La Boca‘ (2014) auf ihrem neuen Werk ‚The Island’ erneut die verborgenen Plätze der menschlichen Seele. Entstanden in einem Studio im ländlichen Ontario, entfaltet Ribera in ihren Songs, die mit ihren feingliedrigen Arrangements an den frühen Damien Rice erinnern, ein anspruchsvolles Melodieverständnis, das von ihrer rauen, tief emotionalen Stimme getragen wird. Weiterlesen ›

Colter Wall // Colter Wall

Colter Wall Colter Wall Cover

Selbst in Nashville reißt Colter Wall Veteranen wie Steve Earle während seiner Auftritte zu Standing Ovations hin. Wen wundert es, wenn der junge Kanadier mit den Prärie-Wurzeln in den USA gut ankommt, schließlich eignet sich seine tiefe Baritonstimme ideal für seinen Mix aus Folk, Bluegrass und Country, den er mit seinem entspannten Gitarren- und Banjospiel anstimmt. Auf seinem ersten, selbstbetitelten Album, aufgenommen im historischen RCA-Studio in Nashville, legt Colter Wall elf Songs vor. Weiterlesen ›

Willie Nelson // God’s Problem Child

Willie Nelson God_s Problem Child Cover

Die meisten seiner Freunde sind längst verstorben. Nur Willie Hugh Nelson ist mit seinen 83 immer noch hyperaktiv, spielt jedes Jahr rund 100 Konzerte und nimmt regelmäßig neue Alben auf. ‚God´s Problem Child‘ dürfte - abhängig davon, wie man zählt - das 62. Studio-Epos seiner Karriere sein und enthält 13 neue Stücke, die den ewigen Outlaw in absoluter Bestform zeigen. Weiterlesen ›

Tim Vantol // Burning Desires

Tim Vantol Burning Desires Cover

Für den Rock-Troubadour Tim Vantol aus Amsterdam ist es nicht wichtig, der beste Songwriter oder der beste Gitarrist der Welt zu sein. Mit sich und seinem Publikum im Reinen, setzt er auf seinem neuen Album ‚Burning Desires’ auf Songs, die sich lebendig anfühlen und wohltuend auf Herz und Seele abzielen. „I’m restless – but I’m satisfied“, heißt es in „Restless“, das nicht nur nach Sehnsucht und weiten Horizonten klingt, sondern auch nach dem Dreck unter den Stiefeln, der dabei anfällt. Weiterlesen ›

John Mayer // The Search For Everything

John Mayer The Search For Everything Cover

Seit gut 20 Jahren steht John Mayer für einen stilistisch vielseitigen Singer/Songwriter-Mix aus Pop, Country, Folk und Blues. Nun hat er mit ‚The Search For Everything‘ sein siebtes Studioalbum vorgelegt, das Mayer zunächst in drei Etappen zu je vier Songs online vorstellte. Dabei lässt es der Sänger und Gitarrist auch diesmal nicht an der von ihm gewohnten Vielseitigkeit fehlen. Weiterlesen ›

Plattenladentipps präsentieren: Awa Ly auf Tour

© Rising Bird Music

Awa Ly, französische Sängerin mit senegalesischen Wurzeln, ist in Italien und Frankreich bereits ein Star. Auch hierzulande konnte sie bereits auf etwa auf dem Reeperbahn-Festival begeistern. Im Februar veröffentlichte sie ihr Album ‚Five And A Feather‘, dass die Grenzen von R&B, Soul, Folk, Pop und World Music locker sprengt. Diese Mischung bringt sie jetzt auch auf unsere Bühnen. Weiterlesen ›

Dominic Miller // Silent Light

Dominic Miller Silent Light Cover

„Wann immer Dominic Gitarre spielt, schafft er Farben, ein ganzes Spektrum von Emotionen, eine Klangarchitektur, in der Stille und Klang gleichermaßen ihren Platz haben“, sagt Sting über den heute in Frankreich lebenden Dominic Miller. Etlichen Sting-Hits hat er durch seine Gitarrenkunst seinen Stempel aufgedrückt. Auf seinem neuen Soloalbum ‚Silent Light‘, seinem ersten für ECM, besticht Miller durch Ruhe und Intimität. International ist die Songmischung, die von der Reminiszenz an Baden Powell („Baden“) über Stings „Fields Of Gold“ bis zu einer keltischen Melodie („Valium“) im Stil von Bert Jansch reicht. Weiterlesen ›

Natalia Mateo // De Profundis

Natalia Mateo De Profundis Cover

Natalia Mateo ist eine Wanderin zwischen den Welten. Die gebürtige Polin bedient sich in ihrer Musik sowohl slawischer Liedtradition und amerikanischem Jazz als auch dem Singer/Songwriter-Pop von Joni Mitchell bis Amy McDonald. Auf ihrem neuen Album ‚De Profundis‘ schöpft die Sängerin ihre Songideen aus der Tiefes ihres Innersten. Keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit offenbaren die Songs von Natalia Mateo, die sich auf ‚De Profundis‘ als eine Wanderin zwischen Ost und West vorstellt. Inspiriert von ihrer Zeit in ihrem Geburtsland Polen und von ihrer Wahlheimat Berlin, schätzt die sensible Künstlerin den unaufgeregten und paradoxerweise vehementen Ausdruck sowie die Beharrlichkeit in der Kreativität und die erkennbare Tiefsinnigkeit der Inhalte. Weiterlesen ›

Aimee Mann // Mental Illness

Aimee Mann Mental Illness Cover

Seit dem letzten Album ‚Charmer‘ sind fünf Jahre vergangen – eine Zeit, in der die Wahlkalifornierin schwer aktiv war: Sie hat Konzerte gegeben, in TV-Serien wie „Portlandia“ agiert, ein Nebenprojekt namens The Both gestartet und neue Songs geschrieben, die sich als subversive Koketterie erweisen. Da sie von Kritikern wie Fans gern als Trauerkloß und Softrock-Queen bezeichnet wird, hat die 56-Jährige elf der schwermütigsten, aber doch eingängigsten Stücke ihrer Karriere komponiert. Weiterlesen ›