Janelle Monáe // The Electric Lady

Janelle Monáe The Electric Lady CoverBitte die Schuhe ausziehen! Als Janelle Monáe in einer hippen Galerie in Berlin-Mitte ihre neuen Songs vorstellt, möchte sie, dass alle barfuß tanzen. Die 27-Jährige schert sich nicht um Konventionen: Sie mixt Soul, Pop, HipHop und Rock wild durcheinander, mit ihrer Eigenwilligkeit begeistert sie sogar Superstars. Im Studio stand ihr kein Geringerer als Prince zur Seite – ein echter Glücksgriff. Auch sonst weiß die Amerikanerin, was gut für sie ist.

Mit dem Soulbarden Miguel tut sie sich für die Ballade „Primetime“ zusammen, um große Gefühle freizugeben: „Ich habe kein Problem damit, mich zu meiner romantischen Seite zu bekennen.“ Das hört Erykah Badu sicher gern, sie ist für Janelle Monáe wie eine große Schwester. Lässig gleiten die beiden bei „Q.U.E.E.N.“ über funkige Beats und geben ein Statement für Frauenpower ab: „Zickenkrieg bringt doch nichts. Wir sollten uns lieber gegenseitig unterstützen.“ Solchen Aussagen verleiht die Sängerin mit energiegeladenen Klängen Nachdruck. Mal zitiert sie Curtis Mayfield, mal Jimi Hendrix. Obwohl sie diese alten Helden verehrt, findet sie stets den Mut, eigene Wege zu beschreiben: „Ich will die Vergangenheit nicht bloß wiederbeleben. Mein Ziel ist es, unbekanntes Terrain zu erkunden.“

Janelle Monáe – The Electric Lady (Atlantic/Warner) CD 7567868405; ab 13.09.2014 im Handel