Mando Diao // Aelita

Mando Diao Aelita CoverMando Diao mussten in den letzten Wochen einiges wegstecken: Seit die schwedische Band die ersten Fotos, Soundschnipsel und Videos zu ‚Aelita‘ veröffentlicht hat, gehören Sätze wie „Was zur Hölle ist mit euch passiert?“ noch zu den netteren Kommentaren auf ihrer Facebook-Seite.

„Es ist immer das Gleiche“, sagt Sänger Gustaf Norén. „Wenn man etwas Anderes, Neues macht, reagieren die Leute erst mal negativ.“ Tatsächlich haben Mando Diao sich mit ihrem siebten Album wieder einmal neu erfunden: Nach Caligola, dem Hip-Hop-lastigen Nebenprojekt der beiden Bandköpfe Gustaf Norén und Björn Dixgård, vertonten Mando Diao für das Album „Infruset“ zuletzt Gedichte des schwedischen Lyrikers Gustaf Fröding. Auf ‚Aelita‘ haben sie nun die Synthesizer für sich entdeckt. „Um die Ecke von unserem Studio haben wir eines Tages einen gebrauchten Synthesizer der russischen Marke Aelita gekauft“, so Dixgård. „Am Anfang dachten wir er sei kaputt, weil er immer genau das Gegenteil von dem machte, was wir eigentlich wollten.“ Doch nach und nach entstanden so die pulsierenden Beats und elektronischen Parts, die ‚Aelita‘ ausmachen. Dabei sind die Songs eher atmosphärisch als tanzbar – und dürfen auch mal bis zu acht Minuten lang sein. Wie andere das finden, ist Norén und Dixgård egal. „Wir haben keine Lust, unsere andere Seite zu verstecken“, so Dixgård. „Wenn wir Fantasien oder Ideen haben, dann werden wir diese auch umsetzen!“

Mando Diao – Aelita (Vertigo/Universal) 2LP 3779351 / Ltd. Special Ed. 3779348 / CD 3779347 // ab 02.05.2014 im Handel