Die wilden Sechziger // Musik zwischen Liebe & Revolution

Die wilden Sechziger Musik zwischen Liebe & Revolution CoverSelten hat die Musik so viele Trend und Stile, Idole und Posterstars, Kultfiguren und Superfreaks hervorgebracht wie in den wilden Sechzigern. Für die Jugend begann eine Ära des Aufbruchs, der Veränderungen und der Revolution. Und noch heute beeinflussen die Sechziger und ihre Popgiganten die Musikszene.

Während elektrifizierender Rock’n’Roll und R&B noch aus den Fünfzigern kamen, war für die Jet-Setter Modern Jazz angesagt. Die Beat-Musik eroberte von Liverpool aus den gesamten Globus – Nylons, Miniröcke und lange Haare inklusive. Die Labels Atlantic, Motown und Stax ebneten afroamerikanischen Sängern den Weg: Aus R&B und Gospel formte sich Soul.
Im „Summer of Love“ von 1966 rannten Hippies in Regenbogenroben herum und trugen Blumen im Haar. Man rauchte Pot, schluckte LSD und war hip. Im Juni 1967 spielten verschiedene Bands wie The Doors, Janis Joplin und Simon & Garfunkel ohne Gage, die Musik war endlos und manchmal fantastisch. In New Yorks Greenwich Village gedieh eine Szene, die einen Großstadt-Sound pflegte, der die Gestalt von Velvet Underground bereits die Geisteshaltung der späten Punks offenbarte.

Im Sommer 1969 lockte das Woodstock-Festival rund um 500.000 Besucher auf ein Farmgelände im Bundesstaat New York und wurde zum größten Mythos der Hippie-Generation. Die Sechziger waren ein Jahrzehnt der Gitarrenhelden. Geprägt von Blues-Musikern definierten weiße Gitarren die Rolle der Gitarre innerhalb der Bands neu.

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