Judas Priest // Redeemer Of Souls

Judas Priest Redeemer Of Souls CoverSie verkörpern den britischen Heavy Metal wie keine andere Kapelle: Judas Priest treten mit ihren markerschütternden Hymnen voll aufs Ekstase-Pedal. Ihr 17. Studioalbum ‚Redeemer Of Soul‘ wird Fans bis in die Haarspitzen mit Adrenalin füllen, denn es setzt auf ihre Stärken, etwa die himmelhohe Stimme von Rob Halford. Dabei hatte die Band sich 2010 mit der „Epitaph“-Tour verabschiedet. „Das war keine Farewell-Tour, sondern eine Feier von allem, was wir an Judas Priest lieben“, rückt Stahlröhre Halford die Dinge zurecht. Mit Gitarrist Richie Faulkner (für den tourmüden K.K. Downing) brachten die Mannen aus Birmingham frisches Blut ins Team. „Es wurde Zeit klarzustellen, dass wir eine klassische britische Heavy-Metal-Band sind. Entsprechend röhren diese Songs.“ Neben der geballten Härte glänzten Priest stets mit ausgeprägtem Sinn für Melodien. So nannte Gitarrist Glenn Tipton jüngst die Beatles neben Robert Johnson, Rory Gallagher und Jimi Hendrix als Einfluss. Und Halford berichtet, er habe in seiner Jugend Elvis, Sinatra, Robert Plant und Roger Daltrey gehört. Vor 40 Jahren ist ihr Debüt „Rocka Rolla“ erschienen. Welchen Rat würden sie Judas Priest von 1974 geben? Glenn Tipton: „Ändert nichts!“

Judas Priest – Redeemer Of Souls (Columbia/Sony) 2LP 88843072421 / 2CD 88843072432 / CD 88843072422 // ab 11.7.2014 im Handel