Beatsteaks // Beatsteaks

Beatsteaks Beatsteaks CoverIn der Kürze liegt die Würze – ein Sprichwort, das die Beatsteaks sich für ihr siebtes, selbstbetiteltes Album gewissermaßen zu Herzen genommen haben. „Die Aufnahmen waren ein Traum“, sagt Sänger Arnim Teutoburg-Weiß strahlend. „Innerhalb von nur zehn Tagen hatten wir die Platte im Kasten.“

„Dieses Album sollte auf den Punkt sein, wir wollten es nicht perfektionieren, sondern etwas Rohes machen. Aus dem Bauch heraus und ungeschliffen.“ Und so ist ‚Beatsteaks‘ voll mit knackigen Zweieinhalb-Minuten-Songs, eingängig und auf gute Art poppig, direkt, aber trotzdem mit Ecken und Kanten. Mid-Tempo-Smasher wie „DNA“ treffen auf rockige Stücke wie „Up On The Roof“, dessen Stoner-Rock-Sound an Queens Of The Stone Age erinnert. Auf „Pass The Message“ derweil sind die Bläser von Seeed zu hören – nicht die einzige prominente Unterstützung. Hardcore-Legende Walter Schreifels griff der Band bei den Texten unter die Arme, und zum Abmischen erfüllten die fünf sich einen Traum: Sie engagierten Leute, die an ihren Lieblingsplatten beteiligt waren, darunter The-Smiths-Produzent Stephen Street. „Der kannte uns natürlich gar nicht. Da sind wir dann erstmal ein Job, der reinkommt“, so Teutoburg-Weiß. Es dauerte allerdings nicht lange, bis Street Beatsteaks-Fan wurde. „Er meinte, solche Musik wie wir macht sonst keiner.“ So frisch und gut gelaunt wie auf ‚Beatsteaks‘ klangen die Berliner aber auch lange nicht mehr.

Beatsteaks – Beatsteaks (Warner) LP 505419619971 / Deluxe Box Set 505419621312 / CD 505419619972 // ab 1.8.2014 im Handel