Mary J. Blige // The London Sessions

Mary J. Blige The London Sessions  CoverWer ist die Queen of HipHop-Soul wenn nicht Mary J. Blige? Gerade jüngere Musiker – angefangen von Emelie Sandé über Sam Smith bis hin zu Naughty Boy – schauen zu der Amerikanerin auf. Deswegen hatte sie keine Mühe, diese Kollegen für ihr Album ,The London Sessions‘ zu rekrutieren. Sie hat es natürlich in der englischen Hauptstadt aufgenommen. Bevor sich die 43-Jährige einen Monat in den legendären RAK Studios verschanzte, tauchte sie wochenlang in die britische Musikszene ein. Das Ergebnis ist ihre bislang facettenreichste Platte. Mary J. Blige begnügt sich nicht mit Soul und HipHop. Mal hält sie mit Dance dagegen, mal mit Doo-Wop-Einflüssen. Mit der Single „Whole Damn Year“ schlägt sie vertraute R’n’B-Töne an. Das treibende „Follow“ liefert ihre Definition von Clubmusik. Chorgesang verstärkt die Ballade „Doubt“. Das melancholische „Not Loving You“ klingt nach Herzschmerz. Zu „Right Now“ muss man einfach tanzen. Mary J. Blige meistert jedes Genre souverän –ohne Frage eine Alleskönnerin.

Mary J. Blige – The London Sessions (Capitol/Universal) 2LP 4702835 / CD 4700719 // ab 28.11.2014 im Handel