Sarah Connor // Muttersprache

Sarah Connor Muttersprache CoverEin heißer Maitag in Berlin. Sarah Connor sitzt auf der Terrasse eines Restaurants am Schlachtensee. Sie hat diesen Treffpunkt gewählt, weil sie mit ihrer Familie in der Nähe wohnt – fernab vom Trubel des Zentrums. „Ich brauchte viel Grün um mich herum“, sagt die 34-Jährige. Sie lebt zurückgezogen, ihre Musikerkarriere hatte sie für ihre drei Kinder mehrere Jahre auf Eis gelegt. Vermisst hat sie das Showgeschäft in dieser Zeit nicht. Im Gegenteil: Sie dachte ernsthaft darüber nach, etwas völlig anderes zu machen. Bis sie dem Rosenstolz-Team Peter Plate, Ulf Sommer und Daniel Faust begegnete. Die Drei ermutigten sie, ihren Instinkten zu folgen. Sie begann, für ihr Album ‚Muttersprache‘ eigene Nummer zu komponieren, Deutschpop in der Tradition von Rosenstolz. Ihr Ziel war es, inhaltlich tiefer zu gehen: „Ich möchte, dass die Menschen über die Geschichten etwas über mich und meine Haltung erfahren.“ Sie horchte in sich hinein, manchmal ließ sie sich von Begegnungen inspirieren. Die Initialzündung für die Single „Wie schön du bist“ kam zum Beispiel von ihrem Sohn. Weil er gerade in einer schwierige Phase steckte, wollte seine Mutter sein Ego stärken. Und sich zugleich aufmuntern: Der Arbeitstitel des Songs enthielt den Zusatz „Ein Selbstgespräch“: „Ich könnte mir dieses Lied auch selbst im Spiegel vorsingen, wenn ich an mir zweifle.“

Sarah Connor – Muttersprache (Polydor/Univesal) ltd. signierte 2LP 4736103 (ab 3.6.2015) / Deluxe Edt. 2CD 4734518 / CD 4734516 // ab 22.05.2015 im Handel