Bobaflex // Anything That Moves

Bobaflex  Anything That Moves CoverDas Cover ziert eine moderne, sehr leicht bekleidete Amazone, die offensichtlich gerade in einem apokalyptischen Endzeitszenario eine halbe Stadt zerlegt hat. Soweit, so martialisch, so vermeintlich hart . Ganz so brutal ist dann die Musik des Quintetts dann doch nicht: Aus den Lautsprechern dröhnt Power-Hard-Rock der Achtziger-Jahre-Schule plus moderner Produktion mit eingängen Gitarrenriffs und Mitgröhl-Refrains, die klassische Rockthemen aufgreifen. „Mama Don´t Take My Drugs Away“ fordert die Band zum Beispiel im gleichnamigen Song. Hinter diesem ganzen Image befindet sich ein durchaus hörenswertes, gut arrangiertes Rockalbum, das auch mit weniger Drumherum auskommt. Breitbeinig und in akustischer Lederjacke rockt sich die Band durch den Großteil der sechszehn Songs von „I´m Glad You‘re Dead“ über „Pray To The Devil“ bis zu „End Of The World“, nimmt sich aber zwischendurch auch die Zeit für düstere Balladen inklusive des notwendigen Pathos.

Bobaflex – Anything That Moves (Eternal Sound/membran) CD ESR016 // ab 17.07.2015 im Handel