The Wild Wild // Into The Sea, Into The Stars

The Wild Wild Into The Sea, Into The Stars CoverEs sind große, melancholische Indie-Pop-Gesten, die uns auf dem Debüt von Benjamin Dunn erwarten. Das wird schon bei Albumtitel klar sowie beim Projektnamen The Wild Wild klar (viel wilder ginge ja nicht). So schwelgerisch sind dann eben auch die Songs.  Seine Inspiration holte sich Dunn auf Tramper-Roadtrips quer durch die USA und den Rest der Welt. „Ich habe das Gefühl, als hätte ich schon tausend Leben gelebt.“, sagt der Amerikaner über seine Gefühlslage beim Songwriting für das Debüt. Wenn man solche Hintergrundgeschichten hört, denkt man , dass ein stilles, nachdenkliches von Akustikgitarre und Lagerfeuerromantik geprägtes Storytelleralbum herauskommen könnte. Doch weit gefehlt. Dunn verarbeitet seine Erlebnisse  unter Einsatz von Synthies und Drumcomputer. Die digitalen Klänge mischt er allerdings dabei auch gerne mit analogen Einflüssen.

The Wild Wild – Into The Sea, Into The Stars (Embassy Of Music/Warner) LP 505419667221 / CD 505419667222 // ab 21.08.2015 im Handel