Aldous Harding // Aldous Harding

Aldous Harding Aldous Harding CoverÜberraschung: Von der jungen Frau mit Baseball-Cap, die vom Cover blickt, scheint auf den ersten Blick kaum der traurige, düstere Singer-Songwriter-Folk zu erwarten zu sein, der dieses großartige Debüt prägt. „I will never marry my love, I will die waiting for the bells. Death, come pull me underwater! I have nothing left to fear from hell“, lauten dann die ersten Zeilen, die im Rennen um den düstersten Album-Auftakt ever locker vorne mitlaufen. Harding selbst nennt ihren Stil „Goth-Folk“. Klanglich erinnert die Neuseeländerin an Joan Baez oder Joni Mitchell und wirkt dadurch natürlich ein wenig aus der Zeit gefallen. Ihre zeitlosen, geheimnisvollen Songs sind aber mehr als nur eine Verneigung vor den 1960ern. Harding gelingen gefühlvolle, balladeske, dichte, aber nicht überfrachtete Arrangements, über denen sie ihre Geschichten über Lieben, Leben und Tod ausbreitet.

Aldous Harding – Aldous Harding (Woo Me/Indigo) LP 995431 (ab 27.3.15) / CD 995432 // ab 28.11.2014 im Handel