Hugo Race & Fatalists // 24 Hours To Nowhere

Hugo Race & Fatalists - 24 Hours To Nowhere CoverDunkel, fast bedrohlich erklingt die Stimme über den Gitarrenharmonien, im Hintergrund schwirren Klänge im Hall und die Geigen setzen dramatisch ein. Die Bilder sind schwarz-weiß in dieser Welt. Die Herzen scheinen gebrochen und unsere Protagonisten wandeln trotzdem durch eine Welt aus Liebe, Verlust, Trauer und der Suche nach Freiheit. Sie sind der „Genie In A Bottle“ und die „Venus In Furs“ irgendwo im Nirgendwo und haben Asche auf ihrem Jungfrauen-Dress. Alles scheint zweischneidig auf ‚24 Hours To Nowhere‘ – die Jugend bringt den Verlust der Jugend mit sich, die Liebe das Vermissen. Dass Hugo Race zu den Gründungsmitgliedern von Nick Caves düsteren Musikkameraden von den Bad Seeds gehört, überrascht überhaupt nicht. Irgendwo zwischen eben jenem Cave, Scott Walker, Fred Neil und Leonard Cohen präsentiert er uns gemeinsam mit Sacri Couri alias Fatalists auf ‚24 Hours To Nowhere‘ intime, dramatische Sound-Gemälde, die klingen wie die klangliche Ausgabe eines Film Noirs.

Hugo Race & Fatalists – 24 Hours To Nowhere (Glitterhouse/Indigo) LP+CD 125301 / CD 125302 // ab 27.05.2016 im Handel