The Claypool Lennon Delirium // The Monolith Of Phobos

The Claypool Lennon Delirium - The Monolith Of Phobos CoverWas für eine Kombination: Das Mastermind von Primus trifft auf den Sohn von John Lennon und Yoko Ono – weshalb klar sein dürfte, dass es sich beim ‚Monolith Of Phobos‘ nicht um ein konventionelles Pop/Rock-Album handelt, sondern um lupenreine Klangkunst. Und tatsächlich: Was das Duo aus dem Arbeitstier (Les Claypool) und dem verkannten Genie (Sean Lennon) hier abliefert, ist ein Ausflug in die blumige Psychedelia der späten 60er – mit Moog-Spielereien, liquiden Arrangements, entrücktem Gesang, wildem Bass-Gefrickel und herrlichen Nonsens-Texten über mystische Gesteinsformationen auf fernen Planeten, den schlechten Atem von Politikern und Wirtschaftsmanagern, verdiente Kapitäne der britischen Marine sowie den Zustand des modernen Amerika. Ein Trip von einem Album, das an frühe Pink Floyd, die Beatles zu Zeiten von „Sgt. Pepper´s“ oder auch späte XTC erinnert. Nicht die schlechtesten Referenzen, zumal das Ganze mit einem wunderbaren Instrumental namens „There´s No Underwear In Space“ endet.

The Claypool Lennon Delirium – The Monolith Of Phobos (ATO/PIAS/rough trade) LP+CD 39222401 / CD 39222402 // ab 03.06.2016 im Handel