Monument // Hair Of The Dog

Monument - Hair Of The Dog CoverEs ist ja fast bei jedem Release möglich, unheimlich viele Einflüsse aufzuzählen, vermeintliche Neu-Kreationen an Stilrichtungen zu benennen und zu jedem Untergenre ein neues Untergenre zu erfinden. Im Fall der Briten von Monument muss man sich diese Gedanken nicht machen: Hier steht Heavy Metal drauf, und es ist Heavy Metal drin. Ob der nun „Modern“ ist oder zu einer „New Wave“ gehört, spielt eigentlich keine Rolle. Wer auf die traditionelle Ausgabe verzerrter Gitarrenriffs mit ausufernden Soli und virtuos durchgeprügelten Drums steht, während er mit Lederhose und Jeans-Weste headbangend vor der Bühne steht, wird sich hier schnell zu Hause fühlen. Metalfans können sich also über eine Band freuen, die die Tradition von Combos wie Judas Priest oder Iron Maiden fortsetzt, ohne dabei gestrig zu klingen. Frontmann Peter Ellis wirft sich in bester Achtziger-Metal-Sirenen-Tradition in jeden Song hinein und lässt die Stimme auch gerne mal mit voller Kraft in die höheren Regionen abheben. Mit „Heart Of Stone“ gibt es dann noch eine klassische Metal-Powerballade, die das Bild abrundet.

Monument – Hair Of The Dog (Rock Of Angels Records/Soulfood) CD ROAR 1603 // ab 10.06.2016 im Handel