Shiverburn // Road To Somewhere

Shiverburn - Road To Somewhere CoverIrische Fußballfans riefen bei der EM 2016 die Feuerwehr, weil einer ihrer Nationalspieler dank sehr guter Leistung bei der Europameisterschaft „on fire“ sei. Soweit, so lustig. Die niederländische Band Shiverburn bewirbt ihre Musik ebenfalls mit dem Zustand des „on fire“-Seins. Allerdings in diesem Fall „Heavy Rock on fire“, und trotzdem ist kein metalhafter Flächenbrand zu befürchten. Das Quintett liefert auf seinem Debüt zwölf eingängig und straight rockende Songs. Das Ganze ist allerdings eher dem Pop-Rock („One Step Closer“) mit gelungenen Female-Vocals zuzuordnen. Das kann man sich als Mischung aus Combos wie Paramore und Die Happy vorstellen, angereichert mit Gitarrenriffs, die auch von Billy Talent stammen könnten („Fighters“). Über den auch mal etwas härter rockenden Gitarren ist es vor allem Sängerin Sanne, die für den Ohrwurm-Charakter mancher Titel sorgt, die man sich gut im Radio und auf großen Festivalbühnen vorstellen kann. Hier sticht der starke Opener „Sick Of Waiting“ heraus.

Shiverburn – Road To Somewhere (Graviton/rough trade) CD GRAV0002300 // ab 17.06.2016 im Handel