Placebo // A Place For Us To Dream

 

Placebo, A Place For Us To Dream Cover20 Jahre ist es her, dass Placebo ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht haben. Die Jubiläumsfeierlichkeiten, zu denen bereits ein MTV-Unplugged-Konzert gehörte, gehen nun mit dem Best Of ‘A Place For Us To Dream’ weiter. „Wir wollen damit unsere Geschichte erzählen“, so Bassist Stefan Olsdal. „Unter den 36 Songs sind einige unserer kommerziell erfolgreichsten Songs, die wir selbst zum Teil nicht unbedingt als unser bestes Material betrachten, aber auch Stücke,  die nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdienen – so wie ‚Lazarus’ oder ‚Broken Promise’.“ Ihre erste Single „36 Degrees“ haben Placebo extra neu aufgenommen, mit „Jesus’ Son“ gibt es ein brandneues Stück. Während sie die Songs zusammen stellten, haben Olsdal und Sänger Brian Molko ganz nebenbei auch Frieden mit ihrer Vergangenheit geschlossen. „Der Prozess hatte etwas sehr Kathartisches“, so Olsdal. „Ich fühle mich nicht mehr unwohl damit, alte Fotos von uns zu sehen und mir die alten Songs anzuhören. Es ist mir gelungen, mich von der Person, die ich damals war, zu distanzieren und sie zu akzeptieren. Wahrscheinlich habe ich dadurch einige Stunden beim Therapeuten gespart!“

 

Placebo – A Place For Us To Dream (Vertigo/Universal) 2CD 5705458 // ab  07.10.2016 im Handel