James Arthur // Back From The Edge

James Arthur, Back From The Edge CoverSeinen Monsterhit dürften die meisten noch im Ohr haben. Mit “Impossible” gelang James Arthur Ende 2012 ein überwältigender Erfolg. Doch Arthur (28), einem Arbeiterklassejungen aus Middlesbrough, der seine Kindheit und Jugend nicht gerade im Streichelzoo verbrachte, bekam der Erfolg überhaupt nicht gut. Wiederholt benahm er sich daneben und machte insbesondere mit homophoben Aussagen unangenehm auf sich aufmerksam, seinen Plattenvertrag verlor er daraufhin. “Ich bin mit dem plötzlichen Berühmtsein nicht klargekommen”, resümiert er mit einigen Jahren Abstand. “Ging wohl alles ein bisschen zu schnell für mich.” James Arthur zog sich zurück und ging sein zweites Album in aller Ruhe an. Dass er seine persönlichen Dämonen in den neuen Songs anspricht, versteht sich praktisch von selbst. “Train Wreck”, “Sober” oder auch “Back From The Edge” sind die Lieder betitelt, “sie beinhalten eine Auseinandersetzung mit mir selbst, die nicht immer einfach, aber dringend nötig war”, so Arthur. Stilistisch ist der Geläuterte zudem ein wenig offener geworden, war das Debüt ‘James Arthur’ noch klarer im Soul beheimatetet, positioniert sich James Arthur auf ‘Back From The Edge’ klar im Pop.

James Arthur – Back From The Edge (Columbia/Sony) Deluxe (CD inkl. 4 Bonus-Tracks)  88985349552 / CD 88875185172 // ab 28.10.2016 im Handel