Christine Owman // When On Fire

christine-owman__cov__when-on-fire„I never want to see those eyes again“, erklärt Christine Owman unmissverständlich im Opener, während im Hintergrund das Schlagzeug mitten in einem Wall aus dröhnendem Bass und mäandernden Soundflächen scheppernd. Ruhig bleibt ihre Stimmung eingebettet in einem Post-Rock-Wall of Sound, „don´t speak to me again“ singt sie. Ähnlich düster geht es weiter „I´ve found an emptiness I hate, I´m on fire“ singt sie im Titeltrack inklusive Mark Lanegan als Gastsänger. Das klingt ein wenig so, als hätten The Arcade Fire gemeinsam mit Nick Cave von Tom Waits geschriebene Songs vertont. Owman wechselt zwischen filigranen Momenten hin zu Arrangements, die trotz gefühlt tonnenschwerer Düsternis eine gewisse Leichtigkeit behalten. Indie-Pop trifft auf Industrial- , TripHop- und Psychedelic-Einflüsse, wenn Owman mit uns traumwandlerisch durch diese Klanglandschaften voller dunkler Schatten wandert. „No wonder why I can´t tell dream from what´s real“ singt sie in „Sleepwalker“ – das passt.

Christine Owman – When On Fire (Glitterhouse/Indigo) LP+CD 992521 / CD 992522 // ab 11.11.2016 im Handel