Bakery // Lucy

bakery__cov__lucyEntspannt pumpen Bass und Bassdrum zu Beginn von „Go in“ und ziehen uns so langsam, aber herausfordernd mit ihrem zurückgelehnten Grooves hinein in die Soundwelt von Bakery. Soundflächen und perlende Gitarrenlicks schweben wie ein dichter Nebel vorbei. Vor unseren Augen entsteht eine imaginäre Tanzfläche und Konzertbesucher, die sich in Zeitlupe bewegen. Die Berliner präsentieren auf ‚Lucy‘ eine clevere Mischung aus Trip-Hop, Electro, Neo-Soul und Indie-Pop. Über psychedelischen, manchmal auch geradezu experimentell-jazzig wirkenden Soundflächen und Grooves wie in Trance schwebt der oft soulige und melancholische Gesang. Manchmal klingt Bakery dabei wie alt-J im Rausch („WSA“, „Sands of time“), wie eine beschwingtere Ausgabe der oft düsteren Massive Attack („Fly“) oder auch James Blake. In diesem Spannungsfeld von Entspanntheit, Experimentierlust („Untitled“) und psychedelischer Melancholie bewegt sich die Band perfekt.

Bakery – Lucy (Axis Mundi/rough trade) LP OMN16185 / CD OMN16184 // ab 25.11.2016 im Handel

BAKERY: BAKEALLDAY-TOUR 2017