Betontod // Revolution

betontod__cov__revolution„Glück auf“ heißt eines ihrer früheren Lieder, ein anderes „Hömmasammawommanomma“. Kein Zweifel, Betontod verstehen sich als Repräsentanten des Ruhrgebiets. „Hier im Kohlenpott sind alle sehr ehrlich und trotzdem warmherzig. Das steckt in einem drin“, meint Gitarrist Frank Vohwinkel. „Man kann in eine Kneipe reingehen, und in fünf Minuten hat man drei Kumpel.“ Auch außerhalb von Nordrhein-Westfalen werden die Rocker aus Rheinberg inzwischen mit offenen Armen empfangen.Das zeigen etwa die Chartplatzierungen ihrer letzten Alben: „Entschuldigung für nichts“ (2012) erreichte Position zehn, „Traum von Freiheit“ (2015) Platz elf. In diesen Tagen kommt mit ‚Revolution‘ eine neue Songsammlung auf den Markt. Nach wie vor schlägt die Band derbe Deutschpunk-Töne an, allen voran Frontmann Oliver Meister, der klingt, als gurgle er mit Reißzwecken. Mit dem Albumtitel sehnt die Band positive Veränderung herbei. „Der Einzelne tritt immer mehr in den Hintergrund, dafür sorgt ein kleiner Teil der Menschheit“, klagt Vohwinkel an. „Es wird Zeit für eine Revolution, die nicht von Angst und Hass, sondern von Empathie und sozialer Verantwortung getragen wird.“ Wie so etwas aussehen kann, zeigen Betontod mit ihrer Singleauskopplung „Freunde“. „In dem Video dazu beschreiben wir die Leidensgeschichte eines guten Freundes“, sagen Betontod. „Wir wollen ihn damit ein wenig unterstützen und sagen: Du bist nicht allein, Du schaffst das!“

Betontod – Revolution (Arising Empire/Warner) LP 2736138251 / LP+CD 2736138255 / LP red vinyl 2736138257 / Digipak 2736138250 / CD 2736138252 // ab 13.01.2017 im Handel