Sting & Shaggy // 44/876

Sting Shaggy  44/876 CoverREGGAE Grauer Himmel und Nieselregen in London: Dem Briten Sting ist dieses Wetter vertraut, dem Jamaikaner Shaggy nicht. Auch sonst trennen die Musiker Welten, was sie aber nicht daran gehindert hat, gemeinsam das Album ,44/876′ aufzunehmen. Nun sitzen sie in der Union Chapel, eine Kirche in Islington. Sting ist freundlich, Shaggys Laune könnte besser sein. Es scheint den Reggae-Star zu wurmen, dass er in Interviews meist die zweite Geige spielt. Dabei gab er die Initialzündung fürs Album. Shaggy hatte Sting als Gastsänger und Co-Autor für das Lied „Don’t make me wait“ engagiert. Dann entstand ein Song nach dem nächsten. „Wir hatten Spaß miteinander“, erinnert sich Sting. „Wenn wir nicht gerade gesungen haben, haben wir gelacht.“ Nicht selbstverständlich, denn die beiden gehen Musik recht unterschiedlich an. „Sting experimentiert dauernd“, sagt Shaggy. „Man weiß bei ihm nie, wie ein Stück enden wird.“ Das widerspricht seiner eigenen Spontaneität: „Ich musste lernen, geduldig zu sein.“ Anscheinend hat das funktioniert. „Just One Lifetime“ setzt auf einen lässigen Reggae-Groove. „Waiting For The Break Of Day“ kommt als ruhigeres Klavierstück daher. Alles fügt sich fließend ineinander.

 

Sting & Shaggy – 44/876 (Interscope/Universal) LP (ab 25.05.2018) 6749089 / Col. LP (red vinyl, ab 25.05.2018) 6750289 / Super Deluxe Box (2CD 6747398 / Deluxe Ed (CD) 6747393 / CD 6747382 // ab 20.04.2018 im Handel