Welshly Arms // No Place Is Home

Welshy Arms No Place Is Home CoverROCK In Cleveland, der Heimatstadt der Welshly Arms, ist Topsport allgegenwärtig. Die Cleveland Cavaliers sind eines der besten Basketballteams der USA, die Footballer von den Browns verlieren zwar meistens, sind aber sehr beliebt, und auch die Indians, das Baseballteam, ist aller Ehren wert. „Wir sind in Stadien und mit Songs wie ‚Seven Nation Army‘ von den Whites Stripes aufgewachsen“, erzählt Sänger/Songschreiber Sam Getz. So überrascht es nicht, dass die Rockband auf ihrem Debüt jede Menge Songs versammelt hat, die sich anhören wie Wettkampfhymnen. Allen voran „Legendary“, der große Durchbruchs-Hit der sechs. „Die Hymnen haben wir im Blut“, sagt Getz, „die Leute mitzureißen und zu animieren, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu verstärken – das ist zu 100 Prozent unser Ding.“ Seit 2011 machen die Jugendfreunde zusammen Musik, die in Blues, Soul und Rock verwurzelt sind. Ab und zu schleicht sich mal etwas Melancholie ein, etwa in „Unspoken“, Sams Liebesballade an seine Gattin, meist jedoch reißt die Platte mit. So auch in „Sanctuary“, dem tief in Gospel-Chöre getauchten neuen Hit, aus dessen Songtext auch jene Zeile stammt, die dem Album ‚No Place Is Home‘ den Namen gegeben hat. „Spannungen und politische Querelen sind insbesondere in den USA seit Trump an der Tagesordnung“, erklärt Getz den Song, „bis auf Weiteres müssen wir die Geborgenheit wohl oder übel in der Zweisamkeit finden.“

 

Welshly Arms – No Place Is Home (Vertigo/Universal) LP inkl. MP3 (ab 08.06.2018) 6752200 / CD 6752199 // ab 25.05.2018 im Handel