Tristan Brusch // Das Paradies

Tristan Brusch Das Paradies CoverDEUTSCH-POP Mit einem Augenzwinkern will Tristan Brusch in seinem Debüt ‚Das Paradies‘ den verhuschten deutschen Pop aus den Angeln heben. Mit coolem Synthie-Pop und schrägem Schlager-Touch stößt er auf erfrischende Art und Weise eine längst überfällige neue Neue Deutsche Welle an.

Als Sohn eines Violinisten wuchs der heute in Berlin lebende Komponist, Multiinstrumentalist und Sänger Tristan Brusch vornehmlich mit klassischer Musik auf. Nachdem er lange Zeit auf Englisch sang, präsentierte er 2015 seine EP ‚Fisch‘, der nun sein deutschsprachiges Debüt ‚Das Paradies‘ folgt. Ohne Berührungsängste vermengt er in den zwölf Albumsongs New Wave, Disco-Pop, NDW mit schrägem Schlagertouch, Breakbeat und Chansons zu einer anarchischen Melange, in der es um nichts weniger als Tod, Liebe, Sex, das Patriarchat und den Feminismus geht. Und das ohne erhobenen Zeigefinger oder pathetischen Gestus, sondern mit diebischer Freude am Musikmachen. Zwischen Bilderbuch und Rio Reiser changierend, nimmt Tristan Brusch in seinen balladesken Ohrschmeichlern wie „Hier kommt mein bester Freund“, „Zuckerwatte“, „Trümmer“, dem „Tier“ oder „Ich lass dich nie los“ den Hörer mit in seine fantastische Welt. Zwischen Extravaganz und Exaltiertheit erweist sich Tristan Brusch als unverschämt guter Liedermacher.

 

Tristan Brusch – Das Paradies (Downbeat/Warner) LP 505419700409 / CD 505419700427 // ab 08.06.2018 im Handel