Alice In Chains // Rainier Fog

Alice In Chains Rainier Fog CoverROCK Gut Ding will Weile haben: Fünf Jahre ließ sich der Vierer aus Seattle Zeit für das neue Studioalbum. Neben Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden zählen Alice In Chains zu den „Big Four“ des Grunge. Ihr aktueller Dreher präsentiert die typischen Merkmale ihres Sounds: Die Gitarren sind einen Halbton tiefer gestimmt, die Saiten werden permanent gedehnt und gezogen, als Folge entsteht ein mahlender, leiernder Dröhn-Sound. „Am Anfang der Band klangen wir völlig anders, unser Gitarrist Jerry (Cantrell) hatte Songs geschrieben, die irgendwie dumm waren“, entsinnt sich Schlagzeuger Sean Kinney, „aber Jerry war von Leidenschaft beseelt. Dasselbe Gefühl hatte ich auch bei Layne (Staley, ihrem ersten, 2002 verstorbenen Sänger), beide waren entschlossen. Erst nach einiger Zeit entwickelten wir diesen Sound mit den Moll-Akkorden und den zwei Gesangsstimmen, das machten andere Bands nicht. Alice In Chains hatten nichts mit hedonistischem Hardrock zu tun, wir nahmen Musik viel ernster. Wir sind nicht die besten Instrumentalisten, aber wir haben unseren eigenen Sound.“

 

Alice In Chains – Rainier Fog (Warner) 2LP 405053841710 / CD 405053841708 // ab 24.08.2018 im Handel