Element Of Crime // Schafe, Monster und Mäuse

Element Of Crime Schafe, Monster und Mäuse CoverPOP „Grausam ist der Haifisch und grausam warst auch du / Am Ende des Regenbogens legt der Regen noch einen Zahn zu“ – mit diesen Worten eröffnet das neue Element-Of-Crime-Album ‚Schafe, Monster und Mäuse‘. Es klingt von der ersten Sekunde an unüberhörbar nach dieser ursympathischen Band und vor allen Dingen nach dem in seinen Texten gern mit der Ironie spielenden Melancholiker Sven Regener.

„Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang“ heißt der besagte Opener des Nachfolgers von ‚Lieblingsfarben und Tiere‘ (2015). Die Farben sind verschwunden, geblieben sind die Tiere und die wundervollen Harmonien der Band und die traurig-amüsanten Texte Regeners. Der ist bekanntlich nicht nur Autor, Texter und Sänger, er ist auch Musiker und greift auf dem neuen Element-Of-Crime-Album zu Gitarre, Trompete und Orgel. Neben diesen Instrumenten sowie Bass und Schlagzeug sind noch Ukulele, Gitalele, Mandoline, Mundharmonika, Akkordeon, Tenorsaxofon und diverse Streicher zu hören. An Abwechslung mangelt es dem neuen Album keineswegs – weder im Hinblick auf die Instrumentierung noch auf die Stimmung der Lieder. Mit „Immer noch Liebe in mir“ hat die Band einen astreinen Bierzelt-Schunkel-Hit abgeliefert. Im Gegensatz dazu steht das schwofende „Gewitter“, das alles andere als stürmisch ist. Dazwischen steht „Karin, Karin“, ein wundervolles Duett von Sven Regener und seiner Tochter Alexandra.

 

Element Of Crime – Schafe, Monster und Mäuse (Vertigo/Universal) 2LP 6788703 / Ltd. Songbook CD 6788701 / CD 6788702 // ab 05.10.2018 im Handel