Paul Hankinson // Dear Emily

NEO-KLASSIK Inspiriert von Werk und Wesen einer Dichterin ist ‚Dear Emily‘, das zweite Album des australischen Pianisten, Komponisten und Arrangeurs Paul Hankinson. War der Vorgänger ‚Echoes Of A Winter’s Journey‘ noch von magischer Leichtigkeit, ist ‚Dear Emily‘ ein Werk, in dem sich eine Metamorphose von Stille und Klang vollzieht.

Mit den Texten der amerikanischen Dichterin Emily Dickinson ist Paul Hankinson erstmals während des Studiums in Berührung gekommen, als er deren Vertonung durch den amerikanischen Komponisten Aaron Copland hört. Hankinson denkt zu diesem Zeitpunkt noch nicht an eine musikalische Umsetzung ihrer Texte. Doch irgendwann reift in ihm der Wunsch, die Vermessung der Stille, die zwischen den Worten der Dichterin entstehen, in einen Raum der Inspiration zu verwandeln, in dem sich ihre Vorstellung von Liebe, Natur, Zeit und Unendlichkeit in Hankinsons traumverlorenen Piano-Miniaturen wiederfinden. Die Kompositionen von ‚Dear Emily‘ tragen meist Titel, die von ihrer Hand geschrieben wurden, Gedichtzeilen, poetische Splitter, die für sich wirken, ohne dass man das umfangreiche Werk der Dichterin kennen müsste. Die Vorstellung vom fernen Klang der Musik im Leben der Dichterin hat Hankinson bei der Erforschung ihres Lebens und ihres Werks geleitet. Und so fließen auch Fragmente ihrer Notensammlung in dieses wundervolle Album ein.

 

Paul Hankinson – Dear Emily (Traumton/Indigo) LP 05179611 / CD 05179612 // ab 29.11.2019 im Handel