RIN // Nimmerland

HIPHOP „Dieses Album ist mein Leben“, sagt RIN über ‚Nimmerland‘, den Nachfolger seines Debütalbums ‚EROS‘ (2017). Und hört man „Hollywood“ und „Bietigheimication“, dann bekommt man eine Idee davon, wie der Mittzwanziger diesen Satz wohl meint. Einerseits geht es bei RIN, der kroatisch-bosnischer Abstammung ist und in Bietigheim-Bissingen zur Welt kam und aufwuchs, ums Große und Globale, auch um BlingBling, und durchaus ist Rap-Mogul Kanye West ein Vorbild. Auf der anderen Seite aber ist RIN kein großmäuliger Blender und Aufschneider, sondern ein Junge, der weiß wo seine Wurzeln sind. Was den Rapper, auch im Vergleich zu vielen seiner Kollegen, auszeichnet: Er malt mit seinen Stücken ausdrucksstarke Bilder. Man mag diesem Kerl, der auf dem Titelsong die Band Bilderbuch für einen Gastauftritt gewinnen konnte, einfach sehr gern zuhören, der Flow könnte nicht besser sein. Und warum ‚Nimmerland‘, benannt nach dem Märchenreich des Peter Pan? „Ich wollte mit meinem Album einen Zufluchtsort schaffen, an den man immer wieder zurückkehren kann, wenn das Leben einen fertigmacht. Einen Ort, der tröstende, gute Gefühle garantiert.“

 

RIN – Nimmerland (Division/Sony) 2LP (rot) 19075964401 / Nike x Ljubav Box 19075964402 / CD 19439704522 // ab 06.12.2019 im Handel