SHEKU KANNEH-MASON // Elgar

KLASSIK Als „The world’s new favourite cellist“ beschreibt „The Times“ den jungen Briten Kanneh-Mason. Auf seinem neuen Album kombiniert der preisgekrönte Cellist mit afrikanischen Wurzeln Edgar Elgars letzte Komposition, sein melancholisch gestimmtes Cellokonzert e-Moll op. 85, das vor 100 Jahren seine Uraufführung erlebte, mit englischen Volksmelodien und romantischen Stücken. Zusammen mit dem international renommierten London Symphony Orchestra und seinem berühmten Musikdirektor, Dirigent Sir Simon Rattle, in den Abbey Road Studios aufgenommen, kehrt Sheku zu seinen Anfängen als Cellist zurück. Die Inspiration, Cello zu lernen, kam im Alter von neun Jahren, nachdem er Elgars Konzert in der berühmten Aufnahme von Jacqueline du Pré aus dem Jahr 1965 hörte. „Das Werk appellierte unmittelbar an meine Emotionen“, erklärt der heute 20-jährige Musiker. Eingerahmt wird die Komposition mit Werken, die Sheku den Blick auf die musikalische Landschaft Europas vor und nach dem Krieg erlaubt. Zu hören sind unter anderen die traditionelle Volksmelodie „Scarborough Fair“, für Solocello und klassische Gitarre neu konzipiert, eine Neuaufnahme von Frank Bridges „Spring Song“ mit dem Heath Quartett, Faurés „Élégie“, die als eine letzte Manifestation der Romantik im Vorkriegseuropa gilt, und Elgars kraftvoller britischer „Nimrod“ aus seinen Enigma-Variationen.

 

Sheku Kanneh-Mason – Elgar (Decca Classics/Universal) 2LP 028948503339 / CD 028948502417 // jetzt im Handel