Michael Bublé // Love

Michael Buble Love Cover

SWING-POP Dass Michael Bublé, 43, einem beim Interview in einem Londoner Hotel tatsächlich gegenüber sitzt, grenzt an ein Wunder. Nachdem bei seinem Sohn Leberkrebs diagnostiziert worden war, hatte er sich komplett aus dem Popgeschäft zurückgezogen. „Ich habe nicht erwartet, dass ich jemals wieder auftreten oder ins Studio gehen würde“, gesteht der Sänger. Bis er seine Musiker anrief und zu sich nach Vancouver einlud: „Ich wollte einfach mal wieder mit den Jungs abhängen.“ Weiterlesen ›

Zaz // Effet miroir

Zaz Effet miroir Cover

POP Noch eine Zigarette? Dafür bleibt keine Zeit. Zaz muss ein Interview nach dem nächsten geben. Also nimmt sie wieder im Konferenzraum ihrer Plattenfirma Platz und verzichtet aufs Rauchen. Nicht umsonst hat die Sängerin ihre CD ,Effet Miroir', „Spiegeleffekt“, genannt. „Wenn wir uns im Spiegel betrachten“, grübelt sie, „sehen wir keine homogene Person.“ Weiterlesen ›

OLLY MURS // YOU KNOW I KNOW

Olly Murs You Know I Know Cover

DANCE-POP Als Ed Sheeran seinem Kumpel Olly Murs seinen Song „Moves“ schickte, wusste dieser sofort: Diese Nummer braucht Snoop Dog. Der Brite setzte alle Hebel in Bewegung, um den Rapper zu bekommen – mit Erfolg. „Er hat mich zwar ein Vermögen gekostet“, gibt er unumwunden zu. „Aber Snoop war jeden Cent wert.“ Sein Sprechgesang ist für Olly Murs das Tüpfelchen auf dem I und wird von einem treibenden Groove getragen. „Der Track spiegelt wider, wie glücklich ich gerade bin“, sagt er. Weiterlesen ›

Tom Odell // Jubilee Road

Tom Odell Jubilee Road Cover

POP Hinreißender Gesang, emotionales Klavierspiel, bewegende Texte: Tom Odell kann sich damit brüsten, ein Meister der großen Gefühle zu sein. Das demonstriert er einmal mehr mit dem Titelsong seines dritten Albums ,Jubilee Road', der als anrührende Pianoballade daherkommt. In dieser Nummer stellt der Brite die Gemeinschaft einer Reihenhaus-Siedlung im Osten Londons vor, die ihm die Geschichten für seine Platte lieferte: „Die meisten Lieder nahm ich im Wohnzimmer auf. Wenn man genau hinhört, kann man vielleicht noch den Fernseher des alten Mannes nebenan erahnen.“ Weiterlesen ›

Cher // Dancing Queen

Cher Dancing Queen Cover

POP Diva-Gehabe? Von wegen. Cher gibt sich in einem feinen Hotel in West-Hollywood in bequemen Wohlfühlklamotten ganz bodenständig. Im Gespräch muss die 72-Jährige nicht erst warm werden. Ohne Umschweife fängt sie an, von Abba zu reden, die in Cher eigentlich nie ihren größten Fan hatten. Kein Wunder, das schwedische Quartett hatte in den USA mit „Dancing Queen“ bloß einen einzigen Nummer-eins-Hit. Weiterlesen ›

Paul Weller // True Meanings

Paul Weller True Meanings Cover

ROCK Sich mit Paul Weller mitten im Londoner Stadtteil Soho für ein Interview nach draußen vor ein Hotel zu setzen, ist nicht unbedingt die beste Idee. Binnen kürzester Zeit haben ihn seine Fans entdeckt. Immer mehr Autogrammjäger warten geduldig auf ihr Idol, während der Brite über sein neues Album ,True Meanings' spricht. Die Songs rücken seinen Gesang und seine Gitarre in den Vordergrund, manchmal gesellen sich Streicher dazu. Spiegelt diese sanftmütige Musik den Seelenzustand des 60-Jährigen wider? „Ich habe einfach einen friedvollen Sound kreiert“, wiegelt er ab. Weiterlesen ›

Tony Bennett & Diana Krall // Love Is Here To Stay

Tony Bennett & Diana Krall Love Is Here To Stay Cover

JAZZ Wie gut Diana Krall und Tony Bennett miteinander harmonieren, bewiesen die zwei Jazzmusiker schon vor mehr als 15 Jahren. Für Bennetts Alben ,Playin' With My Friends' (2001) und ,Duets: An American Classic' (2006) nahmen sie seinerzeit ein paar Duette auf. Ihr gemeinsames Album ,Love Is Here To Stay', mit dem sie George Gershwin zu seinem 120. Geburtstag huldigen, schweißt die beiden noch enger zusammen. Weiterlesen ›

Madeleine Peyroux // Anthem

Madeleine Peyroux Anthem Cover

POP/JAZZ Wenn die Sängerin nach Paris reist, steigt sie nicht im Hotel ab, sondern in der Wohnung ihrer Mutter. Die französische Hauptstadt ist für die Amerikanerin ihre zweite Heimat. Nach der Scheidung ihrer Eltern wohnte sie dort, als Straßenmusikerin legte sie in den Metro-Passagen den Grundstein für ihre Karriere. Jetzt gibt die 43-Jährige in Paris Interviews, um ihr Album ,Anthem' zu bewerben, das zwischen Pop und Jazz changiert. „Ich habe das poppigste Album meiner Karriere eingespielt. Die meisten Songs sind musikalisch recht schlicht gehalten.“ Weiterlesen ›

Kovacs // Cheap Smell

Kovacs Cheap Smell Cover

SOUL-POP Nach ihrem erfolgreichen Debüt ,Shades Of Black' lastete der Fluch des zweiten Albums ziemlich schwer auf Sharon Kovacs. Als die Sängerin die Zusammenarbeit mit ihrem Produzenten Oscar Holleman beendete, ließ ihre Band sie im Stich.  „Das war hart“, gesteht die Niederländerin. „Ich dachte, ich hätte meine Familie gefunden. Ein Irrtum!“ Weiterlesen ›

Norah Jones // Live At Ronnie Scott’s Jazz Club

Norah Jones Live At Ronnie Scotts Cover

JAZZ Wer jemals im Ronnie Scott's war, weiß, dass dieser Londoner Jazzklub eine besondere Atmosphäre hat. Norah Jones hat diese legendäre Örtlichkeit für ihren Konzertmitschnitt ,Live At Ronnie Scott's' ausgewählt. Egal, ob die Amerikanerin „Don't Be Denied“ oder „Sleeping Wild“ interpretiert, ihre Stücke leben von ihrer dunkel getönten Stimme. Wenn sie mit geschlossenen Augen singt und in die Tasten ihres Flügels greift, scheint sie eins zu werden mit ihren Songs. Weiterlesen ›

Christina Aguilera // Liberation

Christina Aguilera Liberation Cover

POP/R'N'B Zu Beginn ihrer Karriere, hat Christina Aguilera (37) jüngst in einem Interview gestanden, habe sie sich wie eine Barbie-Puppe gefühlt. Andere Leute suchten ihre Outfits aus, sie wurde komplett nach den Wünschen ihrer Plattenfirma gestylt. Zum Glück kann die Sängerin heute tragen, was sie will. Und zeigt sich neuerdings gern ungeschminkt. Auf ihrem Album ,Liberation' schlägt sich ihr Hang zum Purismus allerdings nicht nieder. Weiterlesen ›

James Bay // Electric Light

James Bay Electric Light Cover

SONGWRITER-POP Beim Interview im Berliner Soho House ist James Bay kaum wiederzuerkennen. Der Sänger überrascht mit einer Kurzhaarfrisur. Von seinem Hut, einst sein Markenzeichen, hat er sich getrennt. Auch musikalisch geht der Brite andere Wege. Seiner zweiten CD ,Electric Light' verpasst er mit Beats einen frischen Anstrich. James Bay scheint sich komplett neu erfunden zu haben. Weiterlesen ›