Le Butcherettes // bi/MENTAL

Le Butcherettes bi/Mental Cover

ROCK Teresa Suárez Coscio alias Teri Gender Bender ist keine Frau, die sich versteckt. Im Gegenteil: Die gebürtige Mexikanerin mit Wohnort El Paso, Texas, präsentiert sich als wortgewaltiges Energiebündel, das sagt, was es denkt. Das radikale feministische Ansichten vertritt und schonungslose Selbsttherapie betreibt. Das vierte Album der Butcherettes gleicht dann auch einem Manifest – gegen häusliche Gewalt, patriarchalische Strukturen und sexuelle Diskriminierung. Weiterlesen ›

The Specials // Encore

The Specials Encore Cover

SKA/2TONE Es ist eine kleine Sensation: Zehn Jahre nach ihrer Reunion und 39 Jahre nach ‚More Specials‘, legen die Pioniere des britischen Ska- und 2Tone-Revivals ein neues Album namens ‚Encore‘ vor. Ein Werk, mit dem niemand mehr gerechnet hätte – am wenigsten die Band selbst. Die hat sich über die vergangenen Dekaden vor allem aufs Verwalten der eigenen Klassiker konzentriert. Weiterlesen ›

Bring Me The Horizon // amo

Bring Me The Horion amo Cover

ELECTRONICA Unverhofft kommt oft: Nach fünf erfolgreichen Nü-Metal-Alben satteln die Briten um auf Electronica, Grimes und EDM. Eine Herausforderung für die Fans – eine Überlebensfrage für die Band aus Sheffield. Denn wie Sänger Oli Skyes erklärt: „Wir haben den Sound des letzten Albums ‚That's The Spirit‘ soweit ausgereizt wie wir nur konnten. In dem Sinne, dass wir keine Lust mehr auf große Rocksongs hatten. Dass wir sie – trotz kommerziellem Erfolg – für eine Sackgasse hielten und etwas Neues probieren wollten. Etwas, das uns Spaß macht.“ Weiterlesen ›

Steve Hackett // At The Edge Of The Light

Steve Hackett At The Edge Of Light Cover

PROG-ROCK Eine weitere Genesis-Reunion dürfte es nicht geben. Schon gar nicht mit Steve Hackett, dem Gitarristen der Jahre 1971 bis 1977, der sechs Studioalben mit der Band aufgenommen hat. Schließlich geht er Ende April auf seine eigene „Selling England By The Pound“-Tour – und präsentiert nebenbei noch sein neues, 26. Studio-Epos ‚At The Edge Of Light‘. Ein Werk, das sich als lupenreines Konzeptalbum erweist. Weiterlesen ›

Rival Sons // Feral Roots

Rival Sons Feral Roots Cover

ROCK Mit ihrem sechsten Album ‚Feral Roots‘ wagen die Kalifornier den Angriff auf den Rock-Olymp. Die Erfolgschancen stehen gut: So entspannt und doch zielstrebig agiert sonst niemand. Sie sind nicht die Band, die etwas überstürzt. Im Gegenteil: Was ihre Karriere betrifft, haben sich die Rival Sons aus Long Beach bewusst Zeit gelassen und eine Politik der langsamen, aber effizienten Schritte verfolgt. Nach dem Debüt in Eigenregie haben sie vier Alben auf dem Kultlabel Earache veröffentlicht, sind mit ihren Idolen von AC/DC wie den Rolling Stones getourt und haben sich ein treues Publikum erspielt. Weiterlesen ›

LP // Heart To Mouth

LP Heart To Mouth Cover

SINGER/SONGWRITER Zehn Jahre lang hat Laura Pergolizzi (kurz LP) für allerlei Musikprominenz geschuftet. Sie hat für die Backstreet Boys, Cher, Rihanna, Christina Aguilera und sogar Morrissey komponiert, sich einen Namen in der Branche gemacht und lukrative Plattenverträge unterschrieben. Doch mit der Solo-Karriere wurde es nichts – bis sie 2017 den Song „Lost On You“ veröffentlichte, einen Welthit landete und (stilistisch) mit Gwen Stefani, Cyndi Lauper und Patti Smith verglichen wurde. Weiterlesen ›

Bryan Ferry // Bitter-Sweet

Bryan Ferry Bitter-Sweet Cover

JAZZ Nach dem Gastauftritt in der TV-Serie „Babylon Berlin“ lebt die Brit-Ikone erneut ihre Liebe für die 1920er-Jahre, für Dixieland, Jazz und Ragtime aus: ‚Bitter-Sweet‘ ist eine Hommage an den Sound der Weimarer Republik – mit umarrangierten Ferry-Klassikern. Eigentlich könnte sich Bryan Ferry locker zur Ruhe setzen: Er ist 73 Jahre alt, hat 8 Alben mit Roxy Music und 15 als Solist aufgenommen, verfügt über ein geschätztes Vermögen von 30 Millionen Pfund und hat in seiner fünf Dekaden umfassenden Karriere wirklich alles erreicht. Weiterlesen ›

Gregory Porter // One Night Only – Live At The Royal Albert Hall

Gregory Porter One Night Only Cover

VOCAL JAZZ Ein Jahr nach „Nat King Cole & Me“ legt der amerikanische Ausnahme-Sänger sein erstes Live-Album vor – eine CD/DVD, die den Mann aus Sacramento auf dem Höhepunkt seines Schaffens zeigt. Wer einmal in der ehrwürdigen Royal Albert Hall war, möchte keine andere Konzerthalle mehr besuchen: Die monumentale Location im Londoner Stadtteil South Kensington offeriert einen mustergültigen Sound und Blick. Weiterlesen ›

Rush // Hemispheres (40th Anniversary)

Rush Hemispheres (40th Anniversary) Cover

PROGRESSIVE ROCK Für ihre Fans war es ein Schock: Im Januar 2018 verkündete Geddy Lee das Ende von Rush – nach 50 Jahren, 19 Studioalben und 45 Millionen verkaufter Tonträger. „Wir haben keine weiteren Pläne mehr“, so Lee. „Ich schätze, wir haben das Ende der Fahnenstange erreicht.“ Eine Ehrlichkeit und Konsequenz, die Rush von vielen Kollegen unterscheidet. Und ein Abschied, den die Kanadier ihrer Anhängerschaft mit einer Reihe vorbildlicher Remasters ihres Katalogs versüßen. Weiterlesen ›

The Beatles // The Beatles (White Album) Anniversary Deluxe Edition

The Beatles The Beatles (White Album) 2LP

ROCK Ein Klassiker der Rockgeschichte feiert Geburtstag – mit generalüberholtem Sound, opulentem Booklet sowie jeder Menge Bonustracks. Ein Muss für jeden Beatles-Fan! Weiterlesen ›

Black Eyed Peas // Masters Of The Sun

Black Eyed Peas Masters Of The Sun Vol 1 Cover

POP/HIPHOP Acht Jahre sind seit ‚The Beginning‘ vergangen. Eine Zeit, in der Will.I.Am Gadgets entwickelte, Apl.de.ap zum TV-Star wurde, Taboo eine Krebserkrankung auskurierte und Fergie das Weite suchte. „Es war ein Fehler, eine so lange Pause einzulegen“, gesteht Will.I.Am. „Wir können Fergie nicht verübeln, dass sie nicht auf uns warten wollte. Aber: Wir brauchten die Auszeit. Wir waren leer und mussten unsere Batterien aufladen.“ Weiterlesen ›

Marianne Faithfull // Negative Capability

Marianne Faithful Negative Capability Cover

POP Die Ikone der Swinging Sixties und Ex-Geliebte von Stones-Boss Mick Jagger ist zur alten, kranken Frau geworden. Zur 71-Jährigen mit angeschlagener Gesundheit, tiefen emotionalen Narben, aber auch stolzem Ego und geballten Erinnerungen an eine oft verklärte Zeit, die eben nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen war. Diese düstere Kehrseite der Sechziger, die sie über Jahre zu harten Drogen greifen ließ, dominiert auch ‚Negative Capability‘. Weiterlesen ›