Finn Andrews // One Piece At A Time

Finn Andrews One Piece At A Time Cover

PIANO-POP Finn Andrews ist eigentlich als Sänger der Londoner Indie-Rock-Band The Veils bekannt. Nach dem Ende einer Beziehung beschloss er allerdings, sich eine Auszeit von der Band zu nehmen. Er kehrte in seine Heimat Neuseeland zurück, scharte eine Gruppe Musiker um sich und schrieb sich den Frust von der Seele. Das Ergebnis ist sein erstes Soloalbum ‚One Piece At A Time‘: Zehn tiefgründige und intime Stücke, wunderschön instrumentiert mit Klavier und Streichern. Weiterlesen ›

Hozier // Wasteland, Baby!

Hozier Wasteland Baby Cover

FOLKROCK Wenn Andrew Hozier-Byrne auf die vergangenen fünf Jahre zurückblickt, dann ist er manchmal selbst noch überwältigt. Sein Song „Take Me To Church“ war 2014 mit 87 Millionen Streams der erfolgreichste Titel auf Spotify und führte den irischen Sänger rund um den Globus. „Das war eine wundervolle Zeit, aber danach musste ich erst mal runterkommen“, sagt der 28-Jährige. „Auch, um wieder eine Vision für meine Arbeit zu entwickeln. Ich zog raus aufs Land, nicht weit von meiner Familie, ganz allein.“ Von der Ruhe und Einsamkeit inspiriert begann er mit der Arbeit an seinem zweiten Album ‚Wasteland, Baby‘. Weiterlesen ›

James Morrison // You’re Stronger Than You Know

James Morrison You_re Stronger Than You Know Cover

SOUL-POP James Morrison redet nicht lange um den heißen Brei herum. „Ich habe ein paar harte Jahre hinter mir“, sagt der britische Sänger. „Meine Plattenfirma ließ mich fallen, meine Freundin und ich haben zwei Babys verloren und hatten eine Beziehungskrise. Ich wollte einen Albumtitel, der das zusammenfasst und trotzdem positiv ist – wie ein Mantra.“ Seine fünfte Platte trägt nun den Titel ‚You’re Stronger Than You Know‘ und handelt von all dem, was ihn bewegte. Weiterlesen ›

The 1975 // A Brief Inquiry Into Online Relationships

The 1975 A Brief Inquiry Into Online Relationships Cover

POP Welche Auswirkungen hat das Internet auf unsere Gesellschaft? Mit dieser Frage setzen The 1975 sich auf ihrem dritten Album auseinander. „All unsere Beziehungen funktionieren doch gewissermaßen über das Internet: Facetime, iMessage, Whatsapp, Facebook, Instagram, Twitter“, sagt Matthew Healy, Sänger der britischen Band. „Wenn du heute eine Platte über Beziehungen schreibst, dann schreibst du indirekt auch über das Internet.“ Weiterlesen ›

Max Giesinger // Die Reise

Max Giesinger Die Reise Cover

POP Max Giesinger hat zwei turbulente Jahre hinter sich. Darum war es für ihn auch an der Zeit, kurz innezuhalten und zurückzublicken. 93 Wochen hielt sich sein zweites Album ‚Der Junge, der rennt‘ in den deutschen Charts. Auf Tour legte Giesinger 120.000 Kilometer zurück und spielte 300 Konzerte, mal in 1.600 Metern Höhe, mal im Bergwerk. Kein Wunder, dass er danach erst mal seine Sachen packte und für sechs Wochen auf eine thailändische Insel verschwand, fernab von Terminen und Verpflichtungen. Weiterlesen ›

Muse // Simulation Theory

Muse Simulation Theory Cover

ROCK Nach dem düsteren und hochkomplexen Konzeptalbum ‚Drones‘ stand Muse der Sinn nach etwas Leichterem. Das Ergebnis ist ihre achte Platte ‚Simulation Theory‘, die stark von der Popkultur der Achtziger inspiriert ist. „Ich wollte mit diesem Album einige der Sounds und Visuals erforschen, die mich beeinflusst haben, als ich jung war“, erklärt Sänger Matthew Bellamy. „Und das waren vor allem Fantasy-Sci-Fi-Filme der frühen Achtziger, aber auch die Soundtracks dazu.“ Weiterlesen ›

Boy George & Culture Club // Life

Boy George and Culture Club Life Cover

POP Lange hat Boy George eine Wiedervereinigung von Culture Club abgelehnt – doch nach dem Live-Comeback im Jahr 2014 veröffentlicht die New-Romance-Band mit ‚Life‘ nun ihr erstes Album nach fast 20 Jahren. „Ich habe das Gefühl, die Botschaft, die wir schon zu Beginn unserer Karriere vermittelt haben, ist heute wichtiger denn je“, erklärt Boy George, der mit seinem androgynen Look in den Achtzigern zur Ikone der Schwulenszene wurde. Weiterlesen ›

Greta Van Fleet // Anthem Of The Peaceful Army

Greta Van Fleet Anthem Of The Peaceful Army Cover

ROCK Manchmal weiß man nicht so recht, ob Greta van Fleet das alles ernst meinen. Die amerikanische Band sieht aus wie eine Persiflage auf die Siebziger – aber mit ihrem dazugehörigen Soundtrack haben sie in den vergangenen zwölf Monaten einen Siegeszug sondergleichen hingelegt: Zwei umjubelte EPs, ausverkaufte Konzerte rund um den Globus, dazu Lob von Elton John, Nikki Sixx und sogar Robert Plant. Weiterlesen ›

Bosse // Alles ist jetzt

Bosse Alles ist jetzt Cover

POP Unsere Welt dreht sich so schnell, dass man die wichtigsten Dinge manchmal aus den Augen verliert. Mit seinem siebten Album ‚Alles ist jetzt‘ versucht Bosse gegenzusteuern. „Rückblickend hatte ich das Gefühl, dass mein letztes Album ‚Engtanz‘ ganz schön düster war“, erzählt Bosse, „als ich anfing, neue Songs zu schreiben, wollte ich freshe Beats. Ich brauchte Erneuerung und etwas Helles – so entstand der Titelsong ‚Alles ist jetzt‘.“ Weiterlesen ›

Kodaline // Politics Of Living

Kodaline Politics Of Living Cover

POP Was Kodaline 2016 mit dem Song „Raging“, einer Kollaboration mit dem norwegischen DJ und Produzenten Kygo, schon andeuteten, führen sie mit ‚Politics Of Living‘ nun fort: Auf ihrem dritten Album sind die Songs der irischen Band deutlich poppiger und ausproduzierter. Kein Wunder: Entstanden sind sie mit Songwritern, die sonst mit Ed Sheeran, Beyoncé oder Kylie Minogue arbeiten. Weiterlesen ›

Yungblud // 21st Century Liability

Yungblud 21st Century Liability Cover

INDIE-ROCK Weltfremde Politiker, Gentrifizierung – Dominic Harrison alias Yungblud geht so einiges gegen den Strich. Auf seinem Debütalbum ‚21st Century Liability‘ macht der 19-jährige Brite seinem Ärger Luft. „Wenn ich noch einmal ‚bitch get down‘ oder ‚I love you so much‘ höre, drehe ich durch!“, redet Yungblud sich in Rage. Weiterlesen ›

Mike Shinoda // Post Traumatic

Mike Shinoda Post Traumatic Cover

ROCK/RAP Wie macht man weiter, wenn der beste Freund sich das Leben genommen hat? Eine Frage, die Mike Shinoda von Linkin Park nach dem tragischen Tod seines Bandkollegen Chester Bennington irgendwie für sich beantworten musste. Für Shinoda gab es dabei erst mal nur einen Weg: Er vergrub sich in der Kunst. Weiterlesen ›