Plattenladentipps #69 (September 2020)

Nach dem Sommer ist vor dem Sommer. Frisch gedruckt und ausgepackt, bekommt ihr das neue Magazin mit vielen neuen Themen aus den Bereichen POP, Rock, Klassik, Jazz, Indie, Elektro. Egal ob Neuheiten, Limitierungen oder Special Editions, dies und weitere Highlights findet ihr in der aktuellen Ausgabe der plattenladenTIPPS & klassikerleben Magazine. Die Gratis-Magazine bekommt ihr in eurem Plattenladen vor Ort. Also warum länger warten? Kommt vorbei und holt euch euren Sound. Weiterlesen ›

Savoy Brown // Ain’t Done Yet

BLUES-ROCK Die legendäre britische Blues-Rock-Band Savoy Brown, 1965 in London gegründet, hat unter der Leitung von Gründungsmitglied Kim Simmonds ihr neues Album ‚Ain't Done Yet‘ vorgelegt. „Das neue Album setzt den Ansatz fort, den ich in den letzten zehn Jahren mit der Band verfolgt habe“, sagt Gitarrist, Sänger und Songwriter Kim Simmonds. „Der große Unterschied auf dem neuen Album ist der mehrschichtige Ansatz, mit dem ich die Gitarrenparts aufgenommen habe. Es ist alles Blues-basierte Rockmusik. Ich versuche, neue und progressive Wege zu finden, um die Musik zu schreiben und zu spielen, die ich seit meiner Zeit als junger Teenager geliebt habe.“ Im Verbund mit seinen langjährigen Bandmitgliedern, Bassist Pat DeSalvo und Drummer Garnet Grimm, Weiterlesen ›

Judith Tellado, Paulo Pereira // Galego

JAZZ Judith Tellado, Sängerin und Malerin aus Puerto Rico, veröffentlicht mit dem Saxofonisten Paulo Pereira ihr erstes gemeinsames Album ‚Galego‘. Galego ist ein gängiger Ausdruck für die Bewohner Portugals, die bisweilen größere musikalische Kreise ziehen. Das Album ist ein Wechselspiel von verschiedenen Jazzstilen, Samba sowie Calypso-Anklängen und schlägt eine Brücke zum weiten amerikanischen Kontinent. Tellado überzeugt mit ihrem großen Gesangsspektrum auf Englisch, Portugiesisch und Spanisch sowie ihrer improvisierten Scat-Silbensprache. Bei Paulo Pereiras Saxofonspiel kann man seine großen musikalischen Erfahrungen und die Liebe zum Detail hören. Jazz-Sounds mit Latin-Einflüssen aus Karibik und Brasilien sind das Ergebnis der beiden Weiterlesen ›

Sophie Hunger // Halluzinationen

SINGER/SONGWRITER-POP Die in Berlin lebende Schweizer Sängerin, Multiinstrumentalistin und Soundtrack-Komponistin Sophie Hunger beschäftigt sich auf ihrem siebten Studioalbum ‚Halluzinationen‘ unter anderem mit dem Zusammenhang zwischen Einsamkeit und Imagination. Zusammen mit dem „Producer of the Year“ Dan Carey, der verschiedene Instrumente eingespielt hat, arbeitete Hunger in den Londoner Abbey Road Studios und nahm alle neuen Stücke live in einem Take auf. Der intellektuelle Tiefgang und die akribische Umsetzung ihrer musikalischen Ideen sind bezeichnend für ihre Herangehensweise, die auch in ganz anderen Disziplinen zuletzt Weiterlesen ›

Cold Years // Paradise

PUNK-ROCK Die Rockband aus Aberdeen, Cold Years, kündigt ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum ‚Paradise‘ an. Dem Quartett, bestehend aus Sänger Ross Gordon, Gitarrist Finlay Urquhart, Bassist Louis Craighead und Drummer Fraser Allan, gelingt das Kunststück, Trauer und Frustration in schiere Energie und neue Hoffnung zu verwandeln. Mit ihrem atmosphärischen Opener „31“, der für das Alter des Sängers steht, beginnen sie mit einem verhaltenen Einstieg. Doch die Akustikgitarre lässt nicht lange auf mächtige Sounds warten. Neben persönlichen Dramen und Sinnkrisen, die sich in den Tracks von Cold Years wiederfinden, geht es um eine ganze Generation am Abgrund im von Brexit und Polit-Elite gebeutelten Königreich. Weiterlesen ›

Mammal Hands // Captured Spirits

JAZZ Mit ihren bisherigen Veröffentlichungen haben sich Mammal Hands bereits einen Namen als hypnotische Instrumental-Band gemacht. Das Trio, bestehend aus dem Saxofonisten Jordan Smart, dem Pianisten Nick Smart und dem Drummer/Tabla-Spieler Jesse Barrett, beeindruckt mit seinem Mix aus Electronica, zeitgenössischer Klassik, World Music, Folk Music und Jazz. Auch in seinem neuesten Werk ‚Captured Spirits‘ geht es um existenzielle Fragen. „Man kann den Titel auf ganz unterschiedliche Arten auslegen, aber die Idee geht auf einen Text zurück, den Jordan gelesen hat“, so Nick. Er handelt von Erfahrungen, die ihre Vorfahren erlebt haben, wie diese im Erbgut festgehalten sind und Einfluss nehmen. Weiterlesen ›

Les Brünettes // 4

A CAPPELLA/JAZZ Les Brünettes, das sind vier junge und selbstbewusste Frauen, die sich auf ihren eigenen Weg gemacht haben: The female way of a cappella. Ihre Stimmen setzen sie mit viel Leichtigkeit und Eigenständigkeit zusammen und befreien das A-cappella-Genre von gängigen Regeln. Alles begann 2010, als Juliette Brousset, Stephanie Neigel, Julia Pellegrini und Lisa Herbolzheimer sich als Gesangsstudentinnen in Mannheim trafen und sich zunächst einfachen Arrangements widmeten. Heute sind sie tonangebend und dies in vielfacher Hinsicht. Mit ihrem Album ‚4‘ sind sie ganz bei sich selbst angekommen. Sie singen von Liebe, Wut, Verantwortung und verarbeiten, in ausschließlich eigenen Songs, was in ihrem Jetzt passiert. Weiterlesen ›

Alin Coen // Nah

SINGER/SONGWRITER Nach sieben Jahren veröffentlicht Alin Coen ihr drittes Album ‚Nah‘. Intimität, Ehrlichkeit sowie die Verbindung zu nahestehenden Menschen sind Schwerpunkte ihres Longplayers. In zwölf Tracks zeigt sich Alins Klarheit, die sie in den vergangenen Jahren als Musikerin entwickelt hat. Der gewonnene Abstand, ein Studium in den Niederlanden, ermöglichten ihr eine neue Nähe zur Musik. Besonders prägend ist Coens Stimme, die transparent und ungemein raumgreifend wirkt. Ihre Texte haben enorme Kraft, gehen tief unter die Haut und lassen alles nah hinein: große und kleine Gefühle, Zweifel, Trost. Und so erzählt Alin in „Du machst nichts“ von einer Liebe, die der Gleichgültigkeit erliegt. „Alles was ich hab“ wiederum feiert die Imperfektion. Weiterlesen ›

Pippa // Idiotenparadies

POP Nach ihrem von Kritikern hochgelobten Debüt ‚Superland‘ veröffentlicht Pippa jetzt ihr Album ‚Idiotenparadies‘. Dabei war es gar nicht klar, dass Album Nummer zwei kommt, denn im Musikgymnasium wurde ihr mangelndes Talent und fehlender Ehrgeiz vorgeworfen. Totaler Nonsens, wie wir finden! Auf ihrem Album ‚Idiotenparadies‘ hat Pippa ihre Leidenschaft für Sounds und Arrangements entdeckt und lässt ihrem experimentellen Spürsinn freien Lauf. Pop trifft auf Hip-Hop, Funk auf Elektronik, und so entsteht der unvergleichliche Pippa-Sound. Geblieben sind die Geschichten und Anekdoten über Wien sowie ihr Leben und ihre Verletzbarkeit, wie es in „Meine Traurigkeit“ zu hören ist. „Es muss einer Frau auch erlaubt sein, ihre Schwächen zu zeigen. Alles Perfekte ist ohnehin sterbenslangweilig“, so die Künstlerin, die die Weiterlesen ›

Plattenladentipps #68 (Juli/August 2020)

Es ist wieder soweit, das neue Magazin rund um Tipps aus deinen Plattenläden ist frisch gedruckt in deinem Store erhältlich. Voll gepackt mit Neuheiten, Limitierungen, Special Editions und vielem mehr. Bevor es also in die Sommerpause geht, haben wir für euch die Musik-Tipps auf 24 Seiten zusammengefasst. Die plattenladenTIPPS & klassikerleben Magazine bekommst du gratis in deinem Musikfachhandel. Egal ob POP, Rock, Klassik, Jazz, Indie, Elektro, Neuheiten, Klassiker oder Raritäten....euer Plattenladen vor Ort versorgt euch mit eurer Musik. Also warum länger warten? Kommt vorbei und holt euch euren Sound.   Weiterlesen ›

The Naked And Famous // Recover

INDIE/POP Die Indiepop-Pioniere aus Neuseeland The Naked And Famous sind mit ihrem neuen Album ‚Recover‘ zurück. Das mittlerweile vierte Album in zehn Jahren ist eine autobiografische Platte, die tief in der menschlichen Seele verwurzelt ist. Jeder Song wurde mit viel Fingerspitzengefühl geschrieben. Alisa Xayalith, die eine Hälfte des Duos, erklärt: „Zuerst ging es einfach darum, dass jeder eine gewisse Geschichte und auch Ballast mit sich herumschleppt, wenn er eine neue Beziehung eingeht, und dass einen das nicht davon abhalten sollte, sich darauf einzulassen. Weiterlesen ›

Kamaal Williams // Wu Hen

JAZZ/HOUSE/FUNK Jazz-Visionär Kamaal Williams veröffentlicht sein neues Album ‚Wu Hen‘. In den Vordergrund stellt er den Groove und wechselt zwischen Jazz, Funk, Rap und R&B, was die raue, beatlastige Attitüde von Grime, Jungle, House und Garage verstärkt. Kamaal beschreibt diese Fusion als Wu Funk. Der Albumtitel ist der Spitzname, den ihm seine Großmutter als Kind gegeben hatte. Die taiwanesische Seite seiner Familie stammt ursprünglich aus der Wu-Dynastie und der Name Wu wird mit „Tor zum Himmel“ übersetzt. Auf ‚Wu Hen‘ verfolgt er den Weg seiner Abstammungslinie bis hin zu seiner heutigen spirituellen Mission, die sich im wolkenartigen Cover wiederfindet. Weiterlesen ›