LCD Soundsystem // American Dream

LCD Soundsystem American Dream Cover

ELEKTRO/DANCEPUNK Von 2002 bis 2011 waren LCD Soundsystem Wegbereiter der Dancepunk-Bewegung, die Postpunk, Rock, Disco und Elektro zu einer tanzbaren Melange vereinte. Nach vier Jahren Pause kehrte die Band um Frontmann James Murphy jetzt zurück. Anfang 2016 wurde die Veröffentlichung ihres vierten Albums angekündigt, das jetzt unter dem Titel ‚American Dream‘ erscheint. Dem eingangs erwähnten Postpunk kommen sie dank „Emotional Haircut“ wohl nicht mehr näher. Dennoch beschreiten sie auf dem neuen Longplayer bemerkenswerte Wege. Weiterlesen ›

Pet Shop Boys // 2017 Remasters

Pet Shop Boys Nightlife Cover

ELEKTRO-POP Unter dem Serientitel „Catalogue 1985–2012“ lassen die Pet Shop Boys ihre Karriere Revue passieren. Dazu veröffentlichen die Elektropop-Ikonen seit einigen Jahren alle Alben zwischen 1985 und 2016 noch einmal. Das Besondere an den Re-Releases: Neben den komplett neu gemasterten Album-Songs warten jeweils verschiedene „Further Listening“-CDs mit Raritäten wie Demos, Remixes und Single-B-Seiten sowie einige unveröffentlichte Stücke. Weiterlesen ›

The Heliocentrics // A World Of Masks

The Heliocentrics A World Of Masks Cover

JAZZ/HIPHOP Das Londoner Musikkollektiv The Heliocentrics sorgt mit seiner Mischung aus Jazz, HipHop, Psychedelica und Electronic seit über zehn Jahren für Aufhorchen jenseits des Mainstreams. Der Sound der Formation, der überwiegend auf Live-Improvisationen basiert, lässt sich nur schwer beschreiben und schon gar nicht fassen. Weiterlesen ›

Noga Erez // Off The Radar

Noga Erez Off The Radar Cover

ELEKTRO-POP „Die Stimme ist mein erstes Instrument gewesen. Sie ist auch das intuitivste Instrument“, sagt die israelische Sängerin Noga Erez, die mit ihrer theatralisch-hypnotischen Stimme ihren Songs den gebührenden Nachdruck verleiht. Ihr Debüt ‚Off The Radar‘, das von schweren Electro-Bass-Beats dominiert wird, ist das Statement einer Künstlerin, die sich in ihren Songs dem Missbrauch von Macht und der damit einhergehenden Gewalt in ihrer Heimat entgegenstellt. Weiterlesen ›

Halsey // Hopeless Fountain Kingdom

Halsey Hopeless Fountain Kingdom Cover

Halsey liebt es, außergewöhnliche Alben zu machen. Seit ihrer Debüt-EP ‚Room 93‘ und ihrem vor zwei Jahren erschienenen ersten Album ‚Badlands‘ wissen wir, dass sie für außergewöhnliche Konzept-Platten steht. Für ihr neues Werk ‚Hopeless Fountain Kingdom‘ geht die „Now Or Never“-Sängerin sogar noch einen Schritt weiter und hat sich dafür äußerst kreative Ideen ausgedacht. Im Fokus ihrer neuen Platte steht die dramatische Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“, die Halsey mit persönlichen Erlebnissen aus ihrer vergangenen Beziehung verbindet. Weiterlesen ›

Ásgeir // Afterglow

Asgeir Afterglow Cover

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: In jedem zehnten isländischen Haushalt steht ein Exemplar von Ásgeirs Debütalbum „Dýrð í dauðaþögn“. „Ich kann trotzdem noch problemlos in den Supermarkt gehen, wir sind da in Island sehr entspannt“, lacht der Songwriter. „Aber es war schon verrückt, wie schnell das alles passierte.“ Weil das Album 2012 zum bestverkauften Debüt Islands wurde, nahm Ásgeir zwei Jahre später eine von John Grant übersetzte, englischsprachige Neuauflage auf und feierte auch international Erfolg. Weiterlesen ›

Alice Francis // Electric Shock

Alice Francis Electric Shock Cover

Ein Faible für die Musik der Zwanziger und Dreißiger hat die in Köln lebende Alice Francis, die auf ihrem neuen Album ‚Electric Shock‘ auf den Spuren von Josephine Baker und Beyoncé wandelt. Unterstützt von Produzent Goldielocks und One-Man-Chor Sir Chul Min Yoo gibt die stimmlich vielseitige Sängerin mit tansanisch-rumänischen Wurzeln ihrem elektrifizierten Neo-Swing die Sporen. Die Mischung aus entlegenen mechanischen und zeitgeistig-digitalen Klangquellen versetzt Körper und Geist in wohlige Schwingung. Weiterlesen ›

Vök // Figure

Vök Figure Cover

Genau genommen könnte ‚Figure‘ eine Art Meta-Album darüber sein, wie man die Grenzen zwischen emotionaler Musik und der Kühle elektronischer Klänge verschwimmen lassen kann. Dass es funktioniert, haben Acts wie James Blake und Massive Attack bewiesen. Für die Isländer von Vök war es der entscheidende Ansatz, die Musik nach ihrem hochgelobten Debüt noch mehr wieder aus den Computern und Synthesizern herauszuholen. Weiterlesen ›

Parov Stelar // The Burning Spider

Parov Stelar The Burning Spider Cover

Marcus Füreder alias Parov Stelar hat auf seinem neuen Album musikalisch kaum einen Stein auf dem anderen gelassen. War das Markenzeichen des 42-jährigen Linzers bislang der quasi von ihm selbst kreierte Elektroswing, „so bin ich nun zu neuen Ufern aufgebrochen“, so Marcus. „Ich möchte meine Handschrift nicht löschen, aber ich wollte unbekannte Türen aufbrechen.“ Das heißt konkret: Die Kombination aus altem Jazz der Zwanziger- und Dreißigerjahre mit House, Swing, Pop und tiefen Beats hat einem weitaus bluesigeren Parov-Stelar-Sound Platz gemacht. „Im Vordergrund stehen für mich diesmal die Samples, und insgesamt die Verbindung von Altem mit Neuem. Weiterlesen ›

Tale Of Us // Endless

Tale Of Us Endless Cover

Seit rund sechs Jahren arbeitet das derzeit in Berlin beheimatete Elektronik-Duo Tale Of Us alias Matteo Milleri und Carmine Conte an diversen musikalischen Projekten, jedoch ohne bislang einen Longplayer veröffentlicht zu haben. Mit ‚Endless‘ haben sie dieses Manko nun beseitigt. Inspiriert von einer Vielzahl an Stimmungen und Gefühlen – die Liebe, Tod, Glück, Einsamkeit, das Verhältnis zu ihren Müttern oder melancholische Herbststimmung – lassen sie ihren musikalischen Ideen freien Lauf. Weiterlesen ›

Jamiroquai // Automaton

Jamiroquai Automaton Cover

Leichter wird es nicht, die Maschinen wieder anlaufen zu lassen, wenn du Jason Kay heißt, viele Millionen und einige der edelsten Sportwagen der Welt (darunter den einzigen existierenden grünen Ferrari) den Eigen nennst und auf einem stattlichen Anwesen mit Pool und Tonstudio in Buckinghamshire eine Stunde außerhalb Londons residierst. Weiterlesen ›

Marian Hill // Act One

Marian Hill Act One Cover

Das aus Philadelphia kommende Duo Marian Hill, bestehend aus Produzent Jeremy Lloyd und Sängerin Samantha Gongol, demonstriert auf ‚Act One‘, wie man aus Pop, R&B, chilligen Synthesizern und roboterhaften Beats eine andere Art von elektronischem Soul bastelt, der zwar lustvoll im Outfit der Achtziger daherkommt, aber dennoch nicht retromäßig klingt. Weiterlesen ›