Weezer // The Black Album

Weezer Weezer Black Album Cover

ALTERNATIVE ROCK Lange haben die Fans auf ‚The Black Album‘ von Weezer gewartet, von dem es nun mit „Can’t Knock The Hustle“ und „Zombie Bastard“ die ersten Single-Auskopplungen gibt. Nachdem sich die US-Rocker auf ihrem letzten Longplayer ‚Pacific Daydream‘ (2017) eher stromlinienförmigem Pop verschrieben hatten, lassen es die Mannen um Sänger und Gitarrist Rivers Cuomo auf dem ,Black Album‘ dunkler, aber auch kontrastreicher und organischer angehen. Weiterlesen ›

Queensrÿche // The Verdict

Queensryche The Verdict Cover

HEAVY METAL Gleich zu Beginn des Metal-Jahrgangs 2019 legt Queensrÿche mit ‚The Verdict‘ ein Album vor, das zweifelsohne den Ruhm der legendären Band weiter mehren dürfte. Erneut mit Zeuss (Iced Earth, Sanctuary) aufgenommen und produziert, geht das neue Werk einen Schritt weiter als der gefeierte Vorgänger ‚Condition Hüman‘. „Es ist das härteste und progressivste Album, das wir seit Jahren gemacht haben“, befindet Gitarrist Michael „Whip“ Wilton und liegt mit dieser Beschreibung absolut richtig. Weiterlesen ›

In Flames // I, The Mask

In Flames I The Mask Cover

ROCK Gemeinhin werden die Schweden In Flames dem „Gothenburg Sound“ zugeschlagen, ein Begriff, den Gitarrist Björn Gelotte glatt ablehnt. „Allen Bands, die damals im Göteborger Studio Fredman gearbeitet haben, wurde unterstellt, sie hätten den ‚Gothenburg Sound‘. So etwa At The Gates, Dark Tranquility, Arch Enemy, Soilwork, wir und vielen anderen“, erklärt der vollbärtige Saitenbändiger. „Musikalisch ist das falsch“, betont er unmissverständlich. In der Tat haben die genannten Bands stilistisch wenig gemein, zudem haben sich In Flames enorm weiterentwickelt. Weiterlesen ›

Backyard Babies // Sliver & Gold

Backyard Babies Sliver And Gold Cover

PUNK’N‘ROLL Krass, die alten Herren von Backyard Babies rocken auf ‚Sliver & Gold‘ so frisch und jugendlich, als hätten bei ihnen die 30 (!) Jahre seit Bandgründung im schwedischen Nässjö keinerlei Spuren hinterlassen. Das machen sie gar zum Thema in dem Rock’n’Roll-Schmuckstück „Shovin‘ Rocks“, das zumindest musikalisch aus ihren Anfangstagen stammen könnte. Die Fähigkeit, dem Punkrock/Rock’n’Roll-Kanon noch ein paar nennenswerte Songs hinzuzufügen, ist ihnen über die Jahre nicht abhanden gekommen. Weiterlesen ›

Gary Clark Jr. // This Land

Gary Clark jr This Land Cover

BLUES-POP„Meine Absicht war schlicht“, sagt Gary Clark Jr., ein ohnehin eher trockener Zeitgenosse. „Ich wollte ein Album machen, das kein Schrott ist“. Dieses eher bescheidene Ziel hat der 35-jährige Gitarrenmeister aus Austin,Texas, mühelos erreicht. Ja, mehr als das: Gary Clark Jr. hat seine sowieso schon sehr vielfältig schillernde musikalische Farbpalette auf dem fünften Album ‚This Land‘ noch erweitert. Weiterlesen ›

Krissy Matthews // Monster In Me

Krissy Matthews Monster In Me Cover

BLUESROCK Bereits mit 14 Jahren bekam Krissy Matthews seinen ersten Plattenvertrag. Mittlerweile ist der Brite mit norwegischen Wurzeln bei seinem sechsten Longplayer angekommen. Für ‚Monster In Me‘ konnte der Sänger, Gitarrist und Songschreiber den Dichter, Songtexter und Musiker Peter Brown, der unter anderem bereits für die Bluesrock-Legende Cream Klassiker wie „White Room“, „SWLABR“ oder „Sunshine Of Your Love“ schrieb, als Partner verpflichten. Weiterlesen ›

The Claypool Lennon Delirium // South Of Reality

The Claypool Lennon Delirium South Of Reality Cover

PSYCHEDELIC-ROCK Drei Jahre nach ‚Monolith Of Phobos‘ melden sich Primus-Mastermind Les Claypool und Lennon-Spross Julian mit einem grandiosen Nachfolger zurück: ‚South Of Reality‘ ist nichts anderes als Wahnsinn mit Methode. Ein satirischer Kommentar zum Zeitgeist, dem das Duo triefenden Zynismus, bissigen Humor und gezielte Realitätsflucht entgegenstellt. Weiterlesen ›

Dream Theater // Distance Over Time

Dream Theater Distance Over Time Cover

PROG-ROCK „Zurück zu den Anfängen“ lautete der Arbeitsansatz der New Yorker Prog-Rocker zum neuen Longplayer ‚Distance Over Time‘. Dafür mietete sich das Quintett um Frontmann James Labrie eine ausgebaute Scheune als Proberaum in den Wäldern des Upstate New York. „Wir wollten mal wieder zusammen schreiben und auch abhängen. Deshalb beschlossen wir aufs Land zu fahren, weit weg von allen Verpflichtungen und Ablenkungen, nur aufs Musikmachen ausgerichtet.“ Weiterlesen ›

Véronique Gayot // Wild Cat

Veronique Gayot Wildcat Cover

BLUESROCK Die französische Blues- und Rock-Chanteuse Véronique Gayot ist ein wahres Kraftpaket. Sie trägt die Wildheit einer Raubkatze in sich, ist stark und zugleich äußerst verletzlich. Vom zarten Schnurren über gefährliches Fauchen bis zu lautesten Schreien reicht ihr Gesang, der sich von tiefsten Tiefen in höchste Höhen erhebt. Auf ihrem Album ‚Wild Cat’ krallt sie sich in Sounds fest, die die Vergangenheit und Gegenwart der Rockmusik in sich vereinen. Weiterlesen ›

One Ok Rock // Eye Of The Storm

One Ok Rock Eye Of The Storm

POP/ROCK Von einer neuen, in Richtung Pop orientierten Seite präsentiert sich die Hardrock-Band One Ok Rock auf ihrem achten Album ‚Eye Of The Storm‘. Ihre elektrisierende Vorab-Single „Stand Out Fit In“ und die Kollaboration mit der amerikanischen Sängerin Kiiara auf „In The Stars“ markieren einmal mehr, wie sehr die Japaner in den vergangenen Jahren an ihrem Musikstil geschraubt haben. Weiterlesen ›

Gemma Ray // Psychogeology

Gemma Ray Psychogeology Cover

SOFTROCK In der Welt der Wahlberlinerin Gemma Ray beschwört das Wort „rock“ Bilder von den gewaltigen Formationen herauf, die die Sängerin und Songwriterin auf ihren Reisen rund um den Globus gesehen hat, sei es in den scheinbar unendlichen Wüsten der USA oder in den spitzen Bergen Neuseelands. Passend zum Thema liefert sie mit ‚Psychogeology‘ eine Ode an die Majestät der Landschaft und an die Gewissheit, dass jedes menschliche Leben eines Tages einen winzigen Teil weiterer Landschaften bilden wird. Weiterlesen ›

Kärbholz // Herz & Verstand

Kaerbholz Herz und Verstand Cover

DEUTSCH-ROCK Der Weg von Kärbholz war steinig, doch immerhin führte er steil nach oben. Bisheriger Gipfelpunkt war ein überraschender zweiter Chartplatz für das Album ‚Überdosis Leben‘ (2017) der Band aus Ruppichteroth bei Bonn mit den beiden gekreuzten Äxten im Logo. Gitarrist und Songwriter Adrian Kühn erinnert sich daran, wie das Quartett zu seinem Markenzeichen kam. Die Band nutzte lange Zeit einen Schuppen als Proberaum, in dem Mitte der Nullerjahre auch ihr erster öffentlicher Auftritt stattfand. „Wir hatten da allerhand Werkzeug rumliegen. Als wir anfingen, alles aufzuräumen, bevor die Freunde zur Party kommen sollten, hatte einer diese beiden Äxte in der Hand. Wir dachten: ‚Mensch, das passt doch zu Kärbholz! Die müssen auch irgendwo hin.‘ Also haben wir sie über Kreuz direkt hinter das Schlagzeug gehängt. In dem Augenblick war klar, das soll unser Symbol sein.“ Weiterlesen ›